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Die Bibel verwirrt die Medien Drucken E-Mail
Inzwischen sind 550.000 Exemplare der französischen Bibel zu 1,50 EUR/2,50 Sfr verkauft, und zwar 239.000 in Afrika und Haiti, 220.000 in Frankreich (mehr als 20.000 davon in Supermärkten), 33.600 in Belgien und fast ebenso viele in der Schweiz und in Kanada! Im Januar mussten wir eine Neuauflage von 300.000 Exemplaren starten, und wir bereiten zurzeit eine italienische Ausgabe vor (mindestens 200.000 Exemplare).
Die Buchhandlungen sind sich darin einig: mehrere dieser Bibeln im Schaufenster vor dem Plakat der Genfer Bibelgesellschaft, das bewirkt immer wieder, dass Menschen zum ersten Mal den Laden betreten!

Originelle Ideen

In der Gegend um Paris haben Ende des Jahres 2007 zwei Paare (ohne sich abzusprechen!) jeweils die Idee gehabt, allen ihren Hochzeitsgästen eine dieser Bibeln zu schenken. Jeder hat eine Bibel mitgenommen, und die Zeitung Le Parisien hat darüber eine ganzseitige Reportage gebracht!
Die Bibeln werden von manchen in Briefkästen verteilt oder sogar absichtlich in Zügen liegen gelassen.
In Hagenau hat das Haus der Bibel am 13. November, einem Markttag, eine besondere Aktion organisiert: unter dem Motto „Eine Tasse Kaffee gratis“ haben sie die Bibeln auf die Straße geholt. Man bot den Passanten zunächst eine kostenlose Tasse Kaffee an und ermunterte sie dann, „die Bibel zum Preis einer Tasse Kaffee“ zu erwerben. 20 Bibeln sind an diesem Tag unter die Leute gebracht worden. Ende November hatten sie insgesamt 1080 Exemplare verkauft.

Projekt „Eine Bibel für jeden Studenten“

Im Spätsommer 2007 hatte die GBU-Gruppe (französische Studentenmission) in Nancy das Herzensanliegen, jedem Studenten eine Bibel anzubieten. Nach einer Phase des Gebets und der Überlegungen wurde das Projekt in drei Schritten verwirklicht:
  1. Auf dem Campus wurden Traktate mit einem Gutschein für eine Bibel verteilt.
  2. Die Mitarbeiter nahmen mit Studenten Kontakt auf, die den Gutschein einlösen wollten und schenkten ihnen eine Bibel.
  3. Sie hielten weiterhin zu den interessierten Studenten Kontakt und beteten für sie. Dann wurden auch Gruppen zum gemeinsamen Entdecken der Bibel und regelmäßige Gesprächsrunden für alle Studenten angeboten, die eine Bibel und die Einladung zu Bibel-Gesprächskreisen der GBU-Gruppe angenommen hatten.
Im Dezember wurden ungefähr 15 Bibeln verschenkt. Alle waren begeistert von der Idee, eine Bibel umsonst zu bekommen und darin lesen zu können! Das kleine Mitarbeiterteam war davon sehr ermutigt, obwohl sie mit heftigem Widerstand von Seiten der Campus-Leitung kämpfen mussten.

Das Haus der Bibel in Noumea (Gérard Lambert)

Ganz herzlichen Dank! Die Bibeln sind geliefert und zum Verkauf ausgestellt, sie sind ein echter Knüller!! Sie waren noch nicht ganz in die Verkaufsregale im Haus der Bibel einsortiert, da waren die ersten 500 schon verkauft! Die Leute schicken sich SMS, um einander darüber zu informieren, dass die Bibeln angekommen sind. … Die ersten Kommentare sind einhellig: „Bravo, gute Arbeit.“

„Livres Service“ in St-Pierre-de-la-Réunion (René Roye)

… Der Herr hat es geschenkt, dass wir ungefähr 3800 von den 5000 vorbestellten Bibeln verkaufen konnten ... Diese starke Verbreitung übersteigt bei weitem unsere kühnsten Erwartungen, und wir fassen bereits eine neue Bestellung ins Auge...

In Afrika (Kongo, Elfenbeinküste und Kamerun)

Stefan hat uns von seiner Reise in den Kongo berichtet, dass die Leute klatschten bei der Ankündigung einer Bibel zu 1000 CFA (das entspricht ungefähr 1,50 EUR), so glücklich waren sie, dass es endlich eine Bibel gibt, die für jeden erschwinglich ist! Um diesen Preis von 1000 CFA in Afrika halten zu können, finanziert die Genfer Bibelgesellschaft den Transport aus Zweck gebundenen Spenden; so kann diese Bibel zum gleichen Preis in allen afrikanischen Ländern verkauft werden. Ein großes Dankeschön an alle, die diese Initiative unterstützen!

Eine unerwartete Werbung

Mehr als 25 Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen haben über diese Bibel berichtet: „Das Original in heutiger Sprache“. Hier sind einige Auszüge der Meldungen. Die meisten stellen das Ziel der Genfer Bibelgesellschaft sehr richtig dar: die Bibel den Menschen bekannt zu machen, die noch nie darin gelesen haben. Der Artikel, der alles ins Rollen gebracht hat, erschien am 26. November in Libération: „Die Gute Nachricht auf der Ladentheke“. Zwei Tage später titelte die Tageszeitung Le Parisien: „Die Bibel zu 1,50 EUR im Super- markt“. Daraufhin haben sich alle anderen Medien eingeklinkt:
Témoignage Chrétien, 29. November 2007:

1,50€, biblischer Preis

Falls irgendjemand Sie fragen sollte, warum Sie keine Bibel im Haus haben, dann wird die Ausrede „kein Geld“ nicht mehr funktionieren. Die Bibel, die Echte, kleingedruckt auf 830 Seiten, wird von jetzt an für 1,50 EUR gehandelt. Die Genfer Bibelgesellschaft hatte die Idee, ihre neueste Übersetzung der christ- lichen Heiligen Schrift für den Preis einer Tasse Kaffee anzubieten. In Frankreich sind seit Ende September bereits nicht weniger als 200.000 Exemplare verkauft worden, wie Francois-René Charles, Verkaufsdirektor bei Editions Salvator, verlauten ließ, wo diese Bibel vertrieben wird. Der Erfolg ist verständlich, denn diese Bibel liest sich sehr angenehm und flüssig, selbst wenn man bei dem Recyclingpapier unwillkürlich an ein Telefonbuch denkt. Und ein weiterer erfreulicher Punkt: diese Bibel ist bei den großen Handelsketten zu finden, was eine Premiere sein dürfte.
La Tribune de Genève, 28. November:

Eine Genfer Bibel zu 2,50 SFR bezirzt Frankreich

„Der Schatz der Menschheit … zum Preis einer Tasse Kaffee.“ Die Genfer Bibelgesellschaft benutzt diesen Werbeslogan um ihre neue Bibel zu verkaufen, die wie ein Reiseführer für Rucksacktouristen aussieht...
Le Figaro, 29. November:

Die Bibel zum Discountpreis hat einen Bombenerfolg in den Supermärkten

Bei Auchan, der freundlichsten Supermarktkette, sind 11.000 Bibeln in den Verkaufsregalen der Buchabteilung zum Verkauf ausgelegt worden. „Ein attraktiver Preis, ein klassisches Produkt, das ist ein interessantes Angebot für unsere Kunden“, heißt es in einer Verlautbarung der Geschäftsleitung…
Le Monde, 25. Dezember:

Die „low-cost“- Bibel ist da

Hinter der Idee dieser preisgünstigen (low cost) Bibel steckt die Genfer Bibelgesellschaft. … Die 550.000 Exemplare der 1. Auflage sind bereits jetzt praktisch ausverkauft. … Ein gutes Thema zum Nachdenken für Wirtschaftswissenschaftler: wenn man meint, der Markt sei gesättigt, dann gibt es doch immer noch eine Marktlücke…
Noch einmal Le Parisien, 14. Januar:

Man reißt sich um die Bibel zu 1,50 EUR.

Und in einer Beilage:

Viele lesen sie wie einen Roman oder ein Geschichtsbuch

Wer kauft eine Bibel zu 1,50 EUR? Nicht unbe- dingt diejenigen, von denen man es erwarten würde! Die Menschen, die sich viel mit Religion befassen, haben bereits eine oder zwei Bibeln zuhause … Aber es gibt viele Menschen mit einer christlichen Erziehung, die ihr historisches Erbe kennen lernen möchten und der Auffassung sind, dass die Bibel ein Teil unserer abendländischen Kultur ist. Heutzutage gibt es außerdem zahlreiche biblische Bezüge in Filmen und Büchern, und so denken die Leute, es sei nützlich, die Bibel zu kennen. Sie würden nicht 25 EUR dafür ausgeben, aber zu einem Preis von 1,50 EUR ist das ein attraktives Angebot. Der Erfolg dieser preisgünstigen Bibel ist bei weitem nicht nur auf die Katholiken zurückzuführen.
Und noch einmal La Tribune de Genève, 18. Januar:

Die Bibel zu 2,50 SFR verkauft sich wie Harry Potter – In vier Monaten sind in der Schweiz mehr als 40.000 Bibeln verkauft worden.

„Der Schatz der Menschheit… zum Preis einer Tasse Kaffee“. Der Slogan … ist ein Bombenerfolg. … In der Schweiz sind inzwischen mehr als 40.000 heilige Texte verkauft worden. Dieser Erfolg macht aus dieser Bibel, die an einen „Reiseführer für Rucksacktouristen“ erinnert, einen echten Bestseller. „Das ist ein sehr guter Umsatz“, kommentiert Luc Feugère, Verkaufsdirektor von Payot. Zum Vergleich: ein Band von „Harry Potter“ wird in der französischen Schweiz 50.000 mal in Französisch und 30.000 mal in Englisch verkauft. Olivia Festal Die vollständigen Artikel kann man im Pressespiegel („Revue de presse“) der Internetseite www.universdelabible.net nachlesen (Französisch).